Aromatherapie gesetzliche Grundlagen
Welche Produkte dürfen Aromatherapeut:innen herstellen, anwenden, empfehlen und verkaufen? Der rechtliche Rahmen in der Schweiz – von Arzneimitteln bis Kosmetika.
Ätherische Öle können je nach Konzentration und Anpreisung Arzneimittel, Kosmetika, Lebensmittel, Chemikalien oder Medizinprodukte sein – und für jede dieser Produktarten gelten in der Schweiz eigene Gesetze. Dieser Kurs schafft Klarheit: Du lernst die Abgrenzung zwischen Medizinprodukten, Heilmitteln, Phytotherapeutika, Lebensmitteln, Kosmetika, Nahrungsergänzungsmitteln, Vitalpilzen und Chemikalien kennen und erfährst, welche Produkte du in deiner Praxis anwenden, empfehlen, verschreiben oder verkaufen darfst.
Konkret geht es um den korrekten Umgang mit Produkten (Lagerung, Kennzeichnung, Verfall), um Online-Bestellung und Import aus dem Ausland, um die Produktabgabe im Rahmen einer Beratung – mit Herstellungsprotokoll, Etikette und Preisberechnung – sowie um die kantonalen Richtlinien. Ein Entscheidungsschema und konkrete Praxisvarianten zeigen dir, wie du die Regeln im Alltag umsetzt.
Dieser Online-Kurs ist eine vollwertige Umsetzung des in unseren Schulungsräumen durchgeführten Tagesseminars. Er besteht aus Videolektionen mit Dozentin Paola Giannini Sidler, einem Wissensquiz zu jeder Lerneinheit, dem Kursskript sowie Vorlagen und Merkblättern zum Download. Das Modul ist obligatorischer Bestandteil der Lehrgänge Aromatologe/Aromatologin, Aromaexperte/Aromaexpertin und Aromatherapeut/Aromatherapeutin.
Alle Inhalte sind nach bestem Wissen recherchiert. Die Teilnehmenden sind verpflichtet, die rechtlichen Vorschriften für die eigene Praxis bei den offiziellen Stellen von Bund und Kantonen abzuklären.
Kursinhalt
Die Lektionen dieses Kurses werden der Reihe nach freigeschaltet.
1. Willkommen2 Lektionen
01 - Einleitung
Paola Giannini stellt sich und den Kursbegleiter Camillo vor und zeigt, worum es geht: welche Produkte du in deiner Praxis anwenden, empfehlen und verkaufen darfst – und welche nicht. Du erfährst, wie der Kurs aufgebaut ist, von der Einordnung der Produktarten bis zu den konkreten Praxisfragen.
02 - Hinweise zum Kurs
So lernst du am besten: zuerst das Video, dann das gleich nummerierte Kapitel im Skript, zum Schluss das Quiz. Nimm dir Zeit dafür – erst mit gelöstem Quiz geht es zur nächsten Lerneinheit weiter.
2. Lerneinheit 01 - Produktarten7 Lektionen
01 - Aufgabe: Produkte einordnen
Deine erste Aufgabe: Schneide die Produktbilder und Kategorientitel aus dem Päckli aus und ordne jedes Produkt auf dem Boden einer Kategorie zu. Lass dir Zeit – manche Produkte sehen sich zum Verwechseln ähnlich, und die Auflösung folgt in den nächsten Lektionen.
02 - Gebrauchsgegenstände
Die Auflösung der Aufgabe beginnt mit der einfachsten Kategorie: den Gebrauchsgegenständen – Produkte ohne medizinischen Zweck.
03 - Medizinprodukte
Medizinprodukte teilen sich in Fachprodukte, die nur mit einer Fachperson angewendet werden, und Publikumsprodukte, die der Klient mit nach Hause nimmt.
04 - Arzneimittel
Arzneimittel sind mehr als Pillen aus der Pharmaindustrie. Du erfährst, woran du sie auf der Packung erkennst und warum sogar Ricola in der Schweiz als Arzneimittel gilt.
05 - Lebensmittel
Warum derselbe Kräutertee einmal Lebensmittel und einmal Heilmittel sein kann, klärt sich in den folgenden Lerneinheiten.
06 - Chemikalien
Die grösste Kategorie: Rohstoffe, Wirkstoffe, usw. Und auch ein reines ätherisches Öl im Fläschchen gilt zunächst einmal als Chemikalie.
07 - Kosmetika
Seife, Hydrolat, Schminkfarbe, Shampoo, Zahnpasta – und ein regenerierendes Wildrosenöl mit ätherischen Ölen. Hier zeigt sich Camillo zum ersten Mal: Sobald ein ätherisches Öl in ein Pflegeprodukt gemischt wird, wechselt es die Kategorie.
3. Lerneinheit 02 - Arzneimittel10 Lektionen
01 - Definitionen / Gute Herstellungspraxis
Ein Blick in die Bundes- und Kantonsgesetze zu Arzneimitteln: Wer darf was, wer braucht eine Berufsausübungsbewilligung oder eine Privatapotheke? Dazu die Begriffe, die du kennen musst – Indikation, Original und Generikum, Inverkehrbringer, Abgabe, Verschreibung versus Empfehlung, Pharmakopöe, Selbstdispensation und HOMANT.
02 - Swissmedic
Swissmedic erteilt Betriebsbewilligungen, lässt Arzneimittel und Wirkstoffe zu und führt die Listen der zugelassenen Mittel – für komplementärmedizinische Produkte im vereinfachten Meldeverfahren. Paola zeigt dir auf der Website, wo du Zulassungen, Fachinformationen (refdata.ch), die Spezialitätenliste und die Arzneimittelliste mit Tarif findest.
03 - Arzneimittelkategorien
Die Abgabekategorien A, B, D und E auf jeder Medikamentenpackung erklärt: einmalige oder wiederholte ärztliche Verordnung, Drogerie, frei verkäuflich. Und warum es die Kategorie C seit 2019 nicht mehr gibt.
04 - Arzneimittelmarkt
Ein kurzer Blick auf die Zahlen: Rund zwölf von hundert Gesundheitsfranken fliessen in Arzneimittel, und der Anteil steigt. Prävention macht nur einen kleinen Bruchteil aus – genau dort sieht Paola einen wichtigen Pfeiler für die Zukunft, in dem die Aromatherapie ihren Platz hat.
05 - Gute Abgabepraxis
Die Gute Abgabepraxis regelt Infrastruktur und Prozess der Produktabgabe – und gilt sinngemäss auch für Kosmetika. Ihr Kern ist die 5R-Regel: das richtige Präparat in der richtigen Form, in der richtigen Dosierung, zur richtigen Zeit, an den richtigen Klienten – nachvollziehbar dokumentiert.
06 - Arzneimittelversand
Arzneimittel versenden dürfen in der Schweiz nur Apotheken – als Aromatherapeut:in nie, auch keine der Kategorie D. Medikamente aus dem Ausland darfst du privat beziehen, aber nicht weiterverkaufen: Gib deinem Klienten die Empfehlung, und lass ihn selber bestellen.
07 - Das Wichtigste für Therapeuten
Kurz und klar für alle Therapeut:innen ausserhalb der Naturheilpraxis: keine Arzneimittel selber herstellen, keine Fertigarzneimittel abgeben – weder gratis noch gegen Entgelt –, nichts versenden. Erlaubt sind Empfehlungen und die Anwendung komplementärmedizinischer Mittel mit entsprechender Ausbildung, ausser in den Kantonen FR, GE, JU, VD und VS.
08 - Ressourcenliste Oda-AM
Die Oda-AM, Dachorganisation der Naturheilpraktiker:innen, führt pro Fachrichtung eine Ressourcenliste der Produkte, in denen ausgebildet und geprüft wird. Gut zu wissen, wenn du mit Naturheilpraktiker:innen zusammenarbeitest: Nicht jede kennt jedes komplementärmedizinische Produkt.
09 - Gesetzgebung im Wandel
Die Listen der komplementärmedizinischen Arzneimittel und die kantonalen Gesundheitsgesetze ändern sich laufend – von 17 angefragten Kantonen kannten nur zwei die neuen Branchendiplome. Paolas Einladung: Wenn du mehr weisst als die zuständige Stelle, reiche die Information schriftlich ein.
10 - Wissensquiz Lerneinheit 2
QuizTeste dein Wissen zu Arzneimitteln: Gesetze, Begriffe, Swissmedic-Listen und Abgabekategorien. Lies vorher das Kapitel im Skript – einige Antworten musst du dort oder auf den Websites nachschlagen.
4. Lerneinheit 03 - Medizinprodukte6 Lektionen
01 - Gesetze
Die vier gesetzlichen Grundlagen der Medizinprodukte: Heilmittelgesetz, Medizinprodukteverordnung, Humanforschungsgesetz und die Verordnung über klinische Versuche. Die drei folgenden Swissmedic-Videos erklären dir dann, was ein Medizinprodukt ist und wie es auf den Markt kommt.
02 - Swissmedic: Was ist ein Medizinprodukt?
Pflaster, Skalpell oder MRI – ein Medizinprodukt ist alles, was medizinisch eingesetzt wird und kein Arzneimittel ist. Das Swissmedic-Video erklärt die vier Risikoklassen, die In-vitro-Diagnostika und das CE-Zeichen.
03 - Swissmedic: Wie kommt ein Medizinprodukt auf den Markt?
Medizinprodukte werden nicht staatlich zugelassen, sondern je nach Risikoklasse vom Hersteller selbst oder von einer Prüfstelle bewertet – erkennbar an der Nummer neben dem CE-Zeichen. Danach werden sie über die ganze Lebensdauer überwacht.
04 - Swissmedic: Aufgaben
Swissmedic bewilligt Prüfstellen und klinische Versuche, sammelt Meldungen über Vorkommnisse, führt Inspektionen durch und stellt Free Sales Certificates für den Export aus. Das Video zeigt, wie die Behörde Medizinprodukte vor allem nach dem Markteintritt überwacht.
05 - Das Wichtigste für Therapeuten
Woran du ein Medizinprodukt erkennst (CE-Zeichen, Selbstdeklaration des Herstellers) und was du in der Praxis erfüllen musst: Kompetenz, aufbewahrte Bedienungsanleitung, korrekte Wartung. Publikumsprodukte der niedrigsten Risikoklasse wie ein Theraband darfst du verkaufen, sogar online – Fachprodukte nicht.
06 - Wissensquiz Lerneinheit 3
QuizTeste dein Wissen zu Medizinprodukten: Risikoklassen, CE-Zeichen, Marktzugang und die Rolle von Swissmedic. Das Kapitel im Skript hilft dir beim Nachschlagen.
5. Lerneinheit 04 - Kosmetika4 Lektionen
01 - Gesetz und Definition
Kosmetika sind Stoffe zur äusserlichen Anwendung, die reinigen, parfümieren, schützen oder pflegen – das Wort Heilung fehlt in der Definition bewusst. Lebensmittelgesetz, LGV, Kosmetikverordnung und Deklarationsverordnung bilden die Grundlage, und Camillo zeigt: Ein ätherisches Öl in einer Creme wird zum Kosmetikum.
02 - Herstellung, Import, Inverkehrbringung
Von der Planung über Entwicklung und Produktion bis zur Markteinführung: So entsteht ein Kosmetikprodukt. Zentral sind die Produktinformationsdatei mit Sicherheitsbericht, die Listen der verbotenen und zugelassenen Stoffe – und die kantonalen Labors, die den Markt überwachen.
03 - INCI und Werbung
Die Etikette braucht die Zutaten nach INCI in absteigender Konzentration, das Wort «Ingredients» und die Warnhinweise. Und die wichtigste Regel für dich: Jede Heilanpreisung ist bei Kosmetika verboten – erlaubt sind pflegend, vitalisierend, schützend, reinigend, parfümierend und der Hinweis auf Studien.
04 - Wissensquiz Lerneinheit 4
QuizTeste dein Wissen zu Kosmetika: Definition, Produktinformationsdatei, INCI-Kennzeichnung und erlaubte Werbeaussagen. Schlag im Skript nach, wo du unsicher bist.
6. Lerneinheit 05 - Chemikalien2 Lektionen
01 - Chemikalien
Chemikaliengesetz, Chemikalienverordnung und Biozidprodukteverordnung schützen Mensch und Umwelt – und reine ätherische Öle fallen darunter. Du lernst, eine Chemikalie an der Etikette zu erkennen: Gefahrenpiktogramme, H-Sätze (Gefahren) und P-Sätze (Sicherheit), Chargennummer und das Sicherheitsdatenblatt des Herstellers.
02 - Wissensquiz Lerneinheit 5
QuizTeste dein Wissen zu Chemikalien: Gesetze, Gefahrenhinweise, H- und P-Sätze, Sicherheitsdatenblatt. Einiges findest du auf anmeldestelle.admin.ch – suche ruhig nach.
7. Lerneinheit 06 - Ätherische Öle4 Lektionen
01 - Abgrenzung
Ätherische Öle sind Chamäleons: Je nach Anwendung und Anpreisung werden sie zu Arzneimittel, Kosmetikum, Lebensmittel, Biozid oder Medizinprodukt – und mit ihnen wechselt die Gesetzgebung.
02 - Merkblatt
Das Merkblatt «Einstufung von ätherischen Ölen» der Bundesstellen, Kapitel für Kapitel: Öle als Arzneimittel, Medizinprodukt, Chemikalie, Biozid, Kosmetikum und Lebensmittel, dazu die Downloads mit Übersicht und erlaubten Formulierungen.
03 - Weitere Hinweise
Die 26 Allergene wie Geraniol oder Limonen musst du auf der Etikette speziell kennzeichnen – fett oder mit Stern. Für Produkte für Kinder unter drei Jahren sowie für Augennähe und Schleimhäute gelten höhere Sicherheitsanforderungen; das Sicherheitsdatenblatt des Herstellers zeigt dir die Inhaltsstoffe.
04 - Wissensquiz Lerneinheit 6
QuizTeste dein Wissen zu ätherischen Ölen: Abgrenzung der Kategorien, Merkblatt, Allergene und die besonderen Anwendungen. Die Downloads aus dieser Lerneinheit sind erlaubte Hilfsmittel.
8. Lerneinheit 07 - Produktabgabe im Rahmen der Beratung6 Lektionen
01 - Gesetzliche Vorgaben
Seit Mai 2021 gilt: Wer Kosmetika herstellt, braucht eine Produktinformationsdatei mit Sicherheitsbericht – 5000 bis 10000 Franken pro Produkt. Die Ausnahme für kleine Mengen (bis 20 kg, lokale Abgabe, Merkblatt des Kantons St.Gallen) gilt laut Bundesamt für den Verkauf im Rahmen einer Beratung, nicht für Schaufenster, Onlineshop oder Drittläden.
02 - Herstellungsprotokoll
Das Herstellungsprotokoll, Position für Position: neutraler Produktname, Chargennummer, Aufbewahrung, Verfalldatum und Aufbrauchfrist, Rezeptur mit Quelle, Ausgangsstoffe mit Lieferant und Charge, Soll- und Ist-Mengen, Packmittel und Etikettenhinweise. Die Word-Vorlage zum Download kannst du mit deinem Logo an deine Praxis anpassen.
03 - Etikette
Was auf die Etikette gehört: Verwendungszweck ohne Heilanpreisung, verantwortlicher Betrieb, Ingredients in absteigender Reihenfolge, Chargennummer, Haltbarkeit und Aufbrauchfrist, Warnhinweise – und ein Beiblatt, wenn nicht alles Platz hat. Dazu Tipps zu Etikettendruckern und ölbeständigen Etiketten.
04 - Zusammenfassung
Die Empfehlungen für deine Praxis auf einen Blick: vorsichtige Sprache («pflegt die Haut» statt «heilt»), ein Herstellungsprotokoll pro Produkt, korrekte Etiketten, keine Heilanpreisungen – auch nicht auf der Website oder im Dossier. Und der Geheimtipp: die Zusammenarbeit mit Arzt, Apotheke oder Drogerie, die dein Produkt nach deiner Anweisung herstellen.
05 - Bonus: Kostenberechnung
Was kostet ein selbst hergestelltes Produkt wirklich? Paola rechnet vor – Rohstoffe, Behälter und Porto plus der Wert deiner Arbeitszeit, hergeleitet aus einem 8-Stunden-Tag mit 4 verrechenbaren Stunden – und empfiehlt, den Preis gegenüber dem Klienten transparent zu machen.
06 - Wissensquiz Lerneinheit 7
QuizTeste dein Wissen zur Produktabgabe: Ausnahmeregelung für kleine Mengen, Herstellungsprotokoll, Etikette, H- und P-Sätze. Das Merkblatt und die Vorlage aus dieser Lerneinheit helfen beim Nachschlagen.
9. Lerneinheit 08 - Produkte selber herstellen und verkaufen2 Lektionen
01 - Produkte selber herstellen
Produkte im grossen Stil oder online verkaufen ist möglich, aber aufwendig: gute Herstellungspraxis, Qualitätsordner und Produktinformationsdatei mit Sicherheitsbericht für 5000 bis 10000 Franken pro Produkt. Im kleinen Rahmen der Beratung genügen sauberes Herstellungsprotokoll, korrekte Etikette und die 5R-Regel – Infos und Beratungsadressen gibt der Schweizerische Kosmetik- und Waschmittelverband.
02 - Wissensquiz Lerneinheit 8
QuizEine Frage zum Kapitel: Was braucht es, um selbst hergestellte Produkte im grösseren Rahmen zu verkaufen? Teste dein Wissen.
10. Lerneinheit 09 - Lebensmittel2 Lektionen
01 - Lebensmittel
Für dich relevant aus 5000 Seiten Lebensmittelrecht: Nahrungsergänzungsmittel und Vitalpilze sind Lebensmittel, die du mit entsprechender Ausbildung einkaufen und weiterverkaufen darfst. Achte auf Qualität und seriöse Lieferanten, meide Heilanpreisungen («kann gemäss Studie unterstützen» statt «hilft gegen») und kenne die Verordnung über Speisepilze mit ihrer Liste.
02 - Wissensquiz Lerneinheit 9
QuizTeste dein Wissen zu Lebensmitteln: Nahrungsergänzungsmittel, Vitalpilze und die zugehörigen Verordnungen. Such ruhig in der Gesetzgebung nach – genau das ist die Übung.
11. Lerneinheit 10 - Entscheidungsschema1 Lektion
01 - Entscheidungsschema
Drei Fragen als Orientierungshilfe für jedes Produkt: Welche Kategorie ist es – nach Eigenschaften und Anpreisung? Ist es ein Fertigprodukt oder selbst hergestellt, was willst du damit tun (anwenden, verkaufen, versenden), und hast du Vorschriften, Kompetenz, Qualitätssicherung, Infrastruktur und Bewilligungen dafür im Griff?
12. Lerneinheit 11 - Aromatherapiepraxis ganz konkret1 Lektion
01 - Aromatherapiepraxis ganz konkret
Fünf Varianten, wie du in der Praxis mit ätherischen Ölen arbeiten kannst: Der Klient mischt unter deiner Anleitung selbst, du stellst her (mit Protokoll und Etikette), Apotheke oder Drogerie stellt nach deiner Anweisung her, du verwendest nur Fertigprodukte, oder du empfiehlst Fertigprodukte mit Anwendungshinweisen. Für jede Variante erfährst du, was du dokumentieren musst.
13. Lerneinheit 12 - Qualitätssicherung1 Lektion
01 - Qualitätssicherung
Qualitätssicherung von Einkauf bis Verkauf: Lieferantenliste, Zugang zu Produktinformationen und Sicherheitsdatenblättern, kontrollierte Lagerung mit Temperaturmesser, Öffnungsdatum auf jedem Produkt, Studien und Literatur kennen, vorsichtige Sprache, sauberes Dossier und die 5R-Regel. Die Zusammenfassung des ganzen Kurstags.
14. Abschluss1 Lektion
01 - Wie weiter?
Gratulation – du hast es geschafft. Paolas Empfehlungen für danach: Lass das Gelernte setzen, bleib informiert, tausche dich mit Kolleg:innen aus (etwa im Verband Artes), baue ein Netzwerk mit anderen Fachpersonen auf – und nutze bei Bedarf das Angebot einer vergünstigten Einzelberatung.